Wer unter dem Begriff Facility Management ledig eine schöne Umschreibung der Hausmeistertätigkeit versteht, wird den hohen Ansprüchen, die an ein gutes Facility Management gestellt werden, nicht gerecht. Mit Facility Management wird moderne Gebäudeverwaltung und -betreuung bezeichnet, die bereits mit der Planung von Gewerbeimmobilien und größeren Wohnblocks beginnt und in der Regel erst mit deren Abriss endet.
So ist es heute für Immobilieninvestoren selbstverständlich geworden, Facility Manager bereits in die Objektplanung mit einzubinden. So können sie bereits von der ersten Planungszeichnung an ihre Erfahren hinsichtlich der Vermietungs- und Vermarktungsmöglichkeiten mit einbringen. Das Facility Management unterstützt den Bauherrn bereits in der Bauphase und trägt dafür Sorge, dass Vorgaben der Baubehörde eingehalten werden. Facility Manager überwachen die technischen Einrichtungen und sorgen nach Fertigstellung für die Vermietung und Bewirtschaftung. Darüber hinaus stellen sie durch Überwachung der Objektpflege sicher, dass ihre Funktionstüchtigkeit erhalten bleibt. Facility Management ist zuständig für die Haustechnik und steht dem Eigentümer zur Seite, wenn Umbauten und Sanierungsmaßnahmen notwendig werden. Für den Fall, dass das von ihnen verwaltete Objekt im Laufe der Jahre seine Wirtschaftlichkeit verliert, liegt es im Aufgabenbereich des Facility Manager, Umwidmungspläne zu entwerfen, durch die das Objekt neue Wirtschaftlichkeit erlangen kann.
Facility Management ist heute an vielen Stellen nicht mehr wegzudenken. Man findet es zum einen in den Immobilienabteilungen der Eigentümer wie Versicherungen, Banken, Handelsketten und Immobilienfonds. Facility Management kann aber auch durch eigenständige Gesellschaften eingekauft werden. Unverzichtbar ist ein gutes Facility Management bei so genannten Betreiber-Immobilien wie Einkaufszentren, Hotels, Flughäfen, Krankenhäusern, Altersheimen, Messezentren und ähnlichem. Doch inzwischen haben auch die Eigentümer „normalen“ Objekten wie Wohnanlagen erkannt, dass ein guter Facility Manager die Wirtschaftlichkeit eines Gebäudes deutlich verbessern kann.
Dementsprechend anspruchsvoll sind zwischenzeitlich die fachlichen Ansprüche an den „besseren Hausmeister“. Ein gutes Facility Management setzt umfassendes Fachwissen in den Bereichen Baurecht, Gebäudetechnik, Immobilienwirtschaft, und Ökonomie voraus. Die Hochschulen haben den Bedarf erkannt und bieten mittlerweile das Studienfach „Baurecht und Gebäudetechnik“ an. In den Vorlesungen werden Simulationen teilweise mit Lego Spielzeug nachgestellt bzw. aufgebaut, sehr zur Fruede der männlichen Studierenden.
Was ist wenn der Hausmeister einmal seinen Schlüssel verliert? Dann sollten alle Schlösser ausgetauscht werden, denn falls der Schlüssel in fremde Hände gelangen sollte könnten sich Fremde illegalen Zugang zum Gebäude verschaffen. Wer im Standort München sitzt, der findet auf schluesseldienstmuenchen.org den passenden Schlüsseldienst.



